Kochen – Die besten und schnellsten Rezepte für Nerds

Kochen

Als Nerd und Slopjong muss man in erster Linie pragmatisch bleiben. Für mich muss Essen vor allem schnell gehen, sollte dabei aber natürlich auch lecker sein. Vor allem beim Programmieren und dem Arbeiten vor dem Computer brauche ich aber auch etwas, das wirklich satt macht und alles enthält, was ich brauche. Deswegen habe ich die idealen Rezepte kreiert und möchte euch diese auf keinen Fall vorenthalten.


Wenig Aufwand, super lecker – Ofengemüse

Etwas, das ich eigentlich gar nicht habe, ist Zeit. Meistens bin ich nicht lange zu Hause und wenn, dann nur um schnell etwas zu essen oder zu arbeiten. Deswegen muss es auf jeden Fall schnell gehen und Zutaten beinhalten, die ich immer zu Hause habe. Dabei bietet sich für mich Ofengemüse an, denn etwas Gemüse ist immer irgendwie da (wenn auch tiefgefroren) und auch ein Dip lässt sich ganz schnell zaubern. Hier eine kleine Anleitung:

  • 250-500g Gemüse (je nachdem wie groß der Hunger ist) – als Gemüse eignen sich: Kartoffeln, Karotten, Süßkartoffel, Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Aubergine, Fenchel, usw.
  • 3-4 Esslöffel Olivenöl
  • 3 Esslöffel gemahlener Koriander
  • 1 Teelöffel Salz
  • nach Bedarf Pfeffer, Chili, Paprikagewürz oder andere Gewürze

Alles, was ihr nun braucht ist ein Blech, das in euren Ofen passt. Nehmt euch ein Brettchen und schneidet das komplette Gemüse in Stücke. Bedenkt dabei, dass eine Süßkartoffel länger braucht um weich zu werden, als bspw. Brokkoli. Damit ihr aber trotzdem alles zeitgleich in den Ofen schmeißen könnt, solltet ihr die Süßkartoffel einfach etwas kleiner schneiden und den Brokkoli etwas grober lassen. Wenn ihr alles entsprechend geschnitten habt, könnt ihr das Gemüse auf das Blech legen, das Öl und die Gewürze darüber geben und gut vermengen. Anschließend müsst ihr das Ganze nur noch bei 180°C im Backofen bei Umluft oder Ober-/Unterhitze für etwa 20min backen lassen. Schaut zwischendurch immer wieder, ob das Gemüse bereits weich ist.

Wem das alles zu trocken ist, der kann sich ganz leicht einen Hummus-Dip dazu zaubern. Dafür braucht ihr bloß eine Dose (250g) Kichererbsen, ein bisschen Salz und Pfeffer, einen Schuss Olivenöl und Knoblauch nach Bedarf. Das müsst ihr dann nur pürieren und fertig ist der Dip. Wer beim nächsten Einkauf auf Tahini (Sesammus) stößt, der kann beim nächsten Mal auch davon einen Esslöffel hinzugeben. Ansonsten schmeckt der Dip auch super mit Erdnussbutter!

Der perfekte Reis

Das klingt für viele vielleicht komisch, aber ich bin sehr speziell, wenn es um Reis geht. Er darf auf keinen Fall zu trocken sein, aber auch nicht zusammen kleben. Deswegen habe ich über Jahre verschiedene Rezepte zusammengemischt und bin letztlich zu meinem Traum-Reis gekommen. Dafür müsst ihr nichts weiter tun als eine kleine Zwiebel in ganz feine Würfel schneiden und in einem Topf mit Öl (den Boden bedeckend) glasig anbraten. Anschließend gebt ihr die gewünschte Menge Reis hinzu und vermengt alles, sodass der Reis ölig ist. Wer möchte kann auch eine gehackte Knoblauchzehe hinzugeben. Sobald der Reis im Topf ist und alles gut verrührt wurde, solltet ihr das Wasser auffüllen und Salz hinzufügen.

In den Topf kommt immer nur so viel Wasser bis der Reis bedeckt ist und noch etwa einen fingerbreit mehr. Dann schließt den Topf mit einem passenden Deckel und stellt den Herd auf mittlere Hitze. Jetzt kommt der schwierige Teil für alle Ungeduldigen unter euch, denn ihr dürft den Deckel jetzt nicht abheben bis der Reis fertig ist. Wenn ihr den Deckel vorzeitig öffnet, dann entweicht wichtiger Wasserdampf und die kalte Luft dringt ein und macht den Reis matschig. Nach etwa 10-20min (je nach Herd) ist der Reis fertig und ihr könnt ihn direkt servieren.

Für mich ist das allein das ideale Gericht. Wenn euch das aber nicht genug ist, könnt ihr zusätzlich zu Zwiebeln und Knoblauch auch noch anderes Gemüse wie Kürbis oder Süßkartoffeln hinzugeben.

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